Heimische Blumenzwiebeln zum Verwildern

von | 19.Sep. 2024 | Hegen & Pflegen

 

Die heimischen Blumenzwiebeln werden manchmal auch Botanische Blumenzwiebeln genannt und unterscheiden sich so von all den gezüchteten Sorten. Der Begriff Blumenzwiebel ist übrigens ein Sammelwort aus dem Alltag 😊 Korrekt heißen sie Geophyten. Und wenn man noch genauer hinschaut, unterteilt sich diese Gruppe in – da haben wir sie wieder – Blumenzwiebeln, Knollen und Rhizome. Dazu gleich mehr.

In diesem Blogartikel kannst du alles finden, was rund um die Früh- und Sommerblüher spannend und wichtig zu wissen ist, wenn du sie auch in deinem Garten oder auf dem Balkon beherbergen möchtest.

 

Inhaltsverzeichnis

→ Einordung heimischer Blumenzwiebeln zum Verwildern
→ Die Vermehrung von Botanischen Blumenzwiebeln durch Tochter- und Brutzwiebeln
→ Heimische Blumenzwiebeln und die Insektenwelt
→ Wann pflanzt man heimische Blumenzwiebeln
→ Wie pflanzt man heimische Blumenzwiebeln zum Verwildern
→ Pflege und Standortwahl für botanische Blumenzwiebeln
→ Heimische Blumenzwiebeln im Topf
→ Wenn die Blumenzwiebeln nicht (mehr) blühen

 

Du willst auch Wildblumen pflanzen?  →  Heimische Wildstauden pflanzen – Eine Anleitung

Du hast noch Saatgut von Wildblumen?  →  Blumensamen richtig aussäen – Eine Anleitung

Einordung heimischer Blumenzwiebeln zum Verwildern

Die wilden Geophyten, die keine Zucht durchlaufen haben, sondern direkt ein Wildprodukt sind, eigenen sich gerade darum zum Verwildern. Sie besitzen alle Fähigkeiten zur Selbstvermehrung über Aussaat und die Bildung von Tochter- und Brutzwiebeln und Brutknollen. Ist der Standort richtig gewählt, tun sie dies auch zügig.  Wenn du also bunte Frühjahrsteppiche unter noch nicht belaubten Bäumen oder entlang von Hecken und Stauden zum Ziel hast, dann eignen sich eben heimische Blumenzwiebeln am besten zum Verwildern. Die Botanischen Blumenzwiebelvertreter sind außerdem robust und winterhart und damit ein Gewinn.

Auch wenn wir im Alltäglichen meist von Blumenzwiebeln sprechen, unterteilen sich die Geophyten in Zwiebeln, Knollen und Rhizome.
Die Blumenzwiebeln sehen tatsächlich den Gemüsezwiebeln sehr ähnlich, haben auch die aufeinander folgenden Schalen. In der Zwiebel ist bereits die Gesamtheit der Pflanze und ihre Blüte angelegt, was man sehen könnte, wollte man eine Zwiebel opfern und sie zerschneiden. Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen und Zierlauche besitzen solch eine Blumenzwiebel.

Knollen haben im Gegensatz zu Zwiebeln nicht mehrere Schichten, sondern bestehen aus einem Stück. Auch sie ist ein Speicherorgan. Bei den Blumen gehört z.B. der Krokus dazu.

Wie schafft das Schneeglöckchen sogar im Schnee zu wachsen und zu blühen? In der Zwiebel werden Kohlenhydrate verbrannt, so entsteht Wärme, die Schnee schmelzen lässt.

Und letztlich die Rhizome: auch sie haben eine Speicherfunktion, aber auch die Fähigkeit sich darüber zu vermehren. Schneidet man beispielsweise Wurzelrhizome in Stücke, in denen schlafende Augen vorhanden sind und pflanzt sie wieder ein, so folgt ein Neuaustrieb und man erhält eine neue Staude. Die Buschwindröschen und Maiglöckchen gehören in diese Gruppe.

 

Die Vermehrung von Botanischen Blumenzwiebeln

Die Vermehrung von Zwiebeln und Knollen bis zur blühenden Pflanze ist verhältnismäßig lang. Darum gibt es auch Gärtnereien, die sich ganz auf die Vermehrung der Geophyten spezialisiert haben.
Überwiegend wird über Tochter- und Brutzwiebeln, bzw. Brutknollen vermehrt. Diese bilden sich nach der Blütezeit an der Mutterzwiebel oder -knolle, die auf dem Feld angebaut wurde. Die neu gebildeten Kleinen können geerntet und gelagert und im Herbst wieder ausgepflanzt werden. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die Zwiebel oder Knolle groß genug für den Verkauf ist. Das dauert meist zwei bis drei Pflanzzyklen. Die Vermehrung über Samen dauert tatsächlich noch länger.

Was ist der Unterschied zwischen Tochter- und Brutzwiebeln?

Die Tochterzwiebel entwickelt sich im Innern der Mutterzwiebel. Hat die Tochterzwiebel die richtige Größe erreicht, löst sie sich selbständig aus der alten Zwiebel heraus. Der Mediziner und Botaniker Balthasar Preiß nennt diesem Prozess einen „Akt des Lebendiggebärend“.
Die Brutzwiebeln hingegen bilden sich außen am Wurzelansatz der Mutterzwiebel aus.

Brutknollen entwickeln sich oberhalb der Mutterknolle, entziehen ihr im ersten Jahr noch Energie und entwickeln zeitgleich aber schon eigene Wurzeln. Von den so genannten Zugwurzeln werden die Brutknollen dann nach unten in den Boden, auf das gleiche Niveau wie die Mutterknolle gezogen.

Heimische Blumenzwiebeln und die Insektenwelt

Wir müssen uns nichts vormachen: eine blühende Weide oder Schlehe ist allein durch die Menge an Blüten ein um ein vielfach größeres Nahrungsangebot. Und dennoch sind auch die Geophyten in das komplizierte Netz von in der Natur vorhandenen Abhängigkeiten eingewoben und bieten sogar nahrungsspezialisierten Insekten etwas! Also lasst uns Geophyten pflanzen!

Unter den frühblühenden Botanischen Blumenzwiebeln sind nach Paul Westrich – deutscher Hummel- und Bienenforscher – vor allem der Blaustern (Scilla sibirica), Traubenhyazinthen (Muscari) und der Milchstern (Ornithogalum umbellatum) hervor zu heben.

Für die unspezialisierten Wildbienen, Hummeln und in Falterform überwinterte Schmetterlinge, wie z.B. der Zitronenfalter sind aber auch Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Winterlinge (Eranthis), Krokusse (Crocus) und Lerchensporn (Corydalis solida) ein reich gedeckter Tisch. Das trifft auch auf die Wildtulpen zu, deren ursprüngliche Heimat u.a. in der Türkei liegt. Aber Wildbienen und andere, mit weniger ausgeprägten Futtervorlieben, nutzen auch diese Schönheiten als Nahrungsquelle.

Die sommerblühenden Zwiebelgewächse sind die Zier- und Gartenlauche. Der Kugellauch z.B. ist ein herrlicher, strukturgebender Vertreter der im Sommer blühenden Zierlauche. Doch auch die Gemüsezwiebel oder die mehrjährige Winterheckenzwiebel sind sehr beliebte Nahrungsblüten für sogar spezialisierte Wildbienen, wie die Lauch-Maskenbiene.

​Wenn du also die Möglichkeit hast, dann pflanze eine oder mehrere Weiden oder frühblühende Büsche, wie Schlehen und Weißdorne oder die kleiner bleibenden Felsenbirnen für kleinere Gärten und Balkone. Zu ihren Füßen kannst du dann die Fähigkeit der heimischen Blumenzwiebeln zum Verwildern nutzen. Denke bei den Geophyten immer groß. Und wie es so oft ist: die vielfältige Menge macht´s!

 

Wann pflanzt man heimische Blumenzwiebeln

Pflanzzeit ist ab September und bis in den November hinein. Es muss nur frostfrei sein. Warum nur dann und nicht mehr im Frühling? Die Geophyten sind wie Kaltkeimer beim Saatgut. Sie befinden sich in einer hormonellen Ruhephase und brauchen deshalb einen Kältereiz von mehreren Wochen, um verschiedene keimhemmende Hormone abzubauen. Im aufsteigenden Frühjahr sind sie dann in der Lage auszutreiben und zu blühen. Wenn der Kältereiz nicht vorhanden war oder zu kurz, dann geht das meist auf Kosten der Blüte.
Außerdem können die Zwiebeln und Knollen im Herbst, in den dann wieder feuchten Böden, Wurzeln bilden.

Blumenzwiebeln richtig lagern

Am besten ist es, wenn du deine Zwiebeln und Knollen direkt nach dem Kauf einpflanzt. Aber manchmal ist es einfach so, dass etwas dazwischenkommt und du es verschieben musst. Dann versuche die Blumenzwiebeln kühl und trocken zu lagern, so dass sie nicht austrocknen können, aber auch nicht zu schimmeln anfangen.

 

Wie pflanzt man heimische Blumenzwiebeln zum Verwildern

Erst einmal ein Blick auf den Boden: wenn er sehr schwer ist, z.B. sehr lehmig, dann arbeite in der Pflanztiefe etwas Sand oder Schotter ein. Das hebt die Drainagefähigkeit des Bodens an und verhindert das Verfaulen der Zwiebel. Alle anderen Böden einfach nur ein bisschen auflockern. Du kannst mit einer kleinen Schaufel, einer Hacke oder einem Stiel die Pflanzlöcher ausheben oder bohren.

Zur richtigen Pflanztiefe wirst du unterschiedliche Angaben finden. Aber die gute und entspannende Nachricht ist: man ist sich darin einig, dass Zwiebeln und Knollen einfach zwei- bis dreimal so tief in die Erde sollen, wie sie hoch sind. Wichtig ist, die Zwiebeln mit der Spitze nach oben einzusetzen. Pro Loch eine Zwiebel. Nach dem Erde auffüllen angießen, damit der Bodenkontakt zur Zwiebel hergestellt wird. Dies erleichtert das Wurzeln.

 

Pflege und Standortwahl für botanische Blumenzwiebeln

Ganz grundsätzlich gilt, dass die Geophyten aufgrund ihres kurzen Lebenszyklus den vollen Zugriff auf die benötigten Ressourcen während ihrer Wachstumsphase brauchen. In dieser Zeit zehren sie einerseits von den alten Nährstoffen, wachsen, blühen, bilden Samen, speichern neue Nährstoffe und bilden zusätzlich Brut- und Tochterzwiebeln und -knollen.
Alle brauchen dementsprechend Licht, manchen reicht der lichte Schatten, eines noch unbelaubten Baumes, andere brauchen die volle Sonne. Einige Arten lieben einen frühlingsfrischen, humosen Boden, andere mögen es trocken.

Nach der Blüte brauchen sie ungestörte Ruhe. Sie müssen erst alle Energie aus ihren Blättern in die Zwiebeln und Knollen zurückgenommen haben, bis man das vergilbte und vertrocknete Laub abschneiden darf. Nicht früher, sonst könnte der Speicherprozess unterbrochen werden. Die Zwiebeln und Knollen kommen dann in eine Ruhephase, die durch die Winterkälte wieder abgebaut wird, bis sie erneut im kommenden Frühling austreiben.

Welche heimischen Blumenzwiebeln eignen sich zum Verwildern?

Krokusse
Winterlinge
Traubenhyazinthen
Blausterne
Schneeglöckchen
Sternhyazinthen…sind geeignet.

Zierlauche
Wildtulpen
wilde Narzissen…sind etwas langsamer in ihrem Ausbreitungsdrang.

Unter den Frühblühern gibt es viele blaue Blüten. Erstaunlich, denn mit der Farbe Blau geht die Natur eher sparsam um. Unter den Tulpen gibt es bspw. keine blauen Arten.

Aus diesen Pflegeansprüchen ergeben sich ganz automatisch auch einige Fakten für den Standort.

Wildtulpen mögen es z.B. trocken und sonnig. Das heißt, sie können zusammen mit später austreibenden Stauden in Beete gepflanzt werden. So werden die Tulpen nicht schon während ihrer Blüte beschattet. Das gleiche gilt für auch für Krokusse, Traubenhyazinthen und andere lichthungrige Frühblüher.

Im vollen Schatten von immergrünen Gewächsen und Nadelbäumen wird kein Geophyt überleben. Auch wenn sie halbschattig stehen können, benötigen sie Licht, um ausreichend Photosynthese zu betreiben, um Energie einlagern zu können. Aus diesem Grund sind laubabwerfende Bäume, auch Obstgehölze und Sträucher eine gute Wahl zur Unterpflanzung. Die Frühblüher haben ihren Lebenszyklus abgeschlossen, wenn sich das Blätterdach wieder schließt.

Auch direkt in Freiflächen kann gepflanzt werden. Unter den Bäumen oder auf den Freiflächen darf dann aber erst nach dem Vergilben und Abtrocknen der Blätter mit der ersten Mahd begonnen werden. Darum sind Blumenwiesen ein guter Standort. Sie werden sowieso erst frühstens Ende Mai, Anfang Juni das erste Mal gemäht. Die Bestände können sich mit der Zeit sehr gut gegen die Konkurrenz der Gräser durchsetzen.
Möchtest du in einem Rasen Blumenzwiebel verwildern lassen, dann musst du dennoch bis zu ihrem Einzug um sie herum mähen, andernfalls sind sie ganz schnell wieder weg.

Gestalterische Elemente

⇒ Kleine Blumenzwiebeln können dicht beieinander gesetzt werden und in Gruppen. So entsteht eine schöne Wirkung. Zu den Abständen gibt es natürlich wieder verschiedene Angaben 😊 Lass dich von deinem Gefühl leiten und dem Wissen über die Größe der einzelnen, ausgewachsenen Pflanze.

⇒ Um eine Flächenwirkung zu erzielen, nutze auch die Fähigkeit zur Verwilderung, was nichts anderes meint, als Vermehrung über Samen und Tochter- und Brutzwiebeln und -knollen. Lass die Natur für dich wirken.

⇒ Wenn du unsicher bist, kannst du anfänglich einige verschiedene Arten in kleiner Stückzahl ausprobieren und die sich an deinem Ort bewährt haben, zu Vielen pflanzen.

⇒ Strukturelle Vielfalt ist gesund für die Tier- und Pflanzenwelt und einfach auch schön fürs Auge. Wähle deshalb immer mehrere Arten. Manche Gartenplaner empfehlen alle Zwiebeln und Knollen, die gepflanzt werden sollen, zu mischen, in die Luft zu werfen und sie dort zu stecken, wo sie zu liegen kommen. So sieht es weniger „gemacht“ und natürlicher aus. Mit der Zeit füllen sich dann die Lücken.

Heimische Blumenzwiebeln im Topf

Für das Pflanzen von Blumenzwiebeln gilt das Gleiche, wie für Stauden: je größer der Topf, umso besser für die Pflanze. Es gibt mehr Nährstoffe, im Sommer heizt sich ein größerer Topf nicht so leicht auf, im Winter friert er nicht so schnell durch und es hält sich länger die Feuchtigkeit nach dem Gießen.

→ Der Topf braucht ein Abzugsloch, dass du mit Steinen oder Tonscherben abdecken kannst. Als Substrat kannst du torffreie Blumenerde nutzen und mit Sand vermischen/abmagern. Bei Arten mit geringem Nährstoffbedarf bis zu 50%, bei den anderen Arten kannst du 10 bis 30% Sand dazu mischen.

→ Beim Pflanzen im Herbst auf die Größe der Zwiebeln und Knollen und der bevorzugten Pflanztiefe achten und angießen. Auch in Töpfen wirkt eine Gruppenpflanzung am Schönsten.
Die Töpfe stehen am besten draußen unter Dach, geschützt an einer Hauswand, etwas beschattet. So erreicht sie weniger Frost und Regen und weniger wechselnde Temperaturen durch verminderte Sonneneinstrahlung. Falls in einer Warmphase im Winter einige anfangen auszutreiben, kannst du sie mit Stroh, Laub oder Tannenzweigen etwas schützen. Im ausklingenden Winter kannst du sie dann an den gewünschten Ort stellen, an dem du sie blühen sehen möchtest.

→ Nach ihrem großen Auftritt, wenn die Zwiebeln und Knollen verblüht sind, kannst du sie etwas geschützter stellen und sie weniger gießen. Sobald sie ganz eingezogen sind, wird nicht mehr gegossen. Die Töpfe sollten an einem sonnigen aber trocknen Ort stehen, damit die Zwiebeln und Knollen ganz zur Ruhe kommen können.

→ Ab Mitte August kannst du die Zwiebeln und Knollen aus den Töpfen nehmen. Du wirst sehen, dass sie sich vermehrt haben. Würdest du sie auch im kommenden Jahr im gleichen Topf belassen, kann es passieren, dass sie nun durch die größere Dichte an Pflanzen, aus Nährstoffmangel im Folgejahr nicht blühen (Diese Erfahrung habe ich auch schon mal gemacht.).

→ Am besten lagerst du die Geophyten dunkel und trocken, bis du sie im Herbst wieder in Töpfe pflanzt. Falls du im Sommer aus Zeitmangel einfach nicht dazu kommst, dann nimm die Blumenzwiebeln erst im Herbst aus den Töpfen, bringe etwas frische Erde oder Kompost mit ein und setze sie wieder hinein. Was durch Vermehrung zu viel für den alten Topf ist, kannst du jetzt in neue Töpfe setzen. Die Jungen werden aber nicht gleich im ersten Jahr blühen, sondern erst mal Kräfte sammeln.

Narzissen und auch einige andere Arten besitzen Zugwurzeln, die es ihr ermöglichen, sich tiefer in die Erde zu ziehen, wenn es z.B. durch Erosion oder Bodenstörungen nötig wird. Die Wurzeln verkürzen sich und die Zwiebel wird so nach unten gezogen. Gleichzeitig werden diese Wurzeln verdickt, um eine bessere Fixierung im Boden zu ermöglichen. Magic!

Wenn die Blumenzwiebeln nicht (mehr) blühen

Wenn du beobachtest, dass sie nicht oder nicht mehr blühen, dann kann das verschiedene Gründe haben:

    1. Vielleicht hast du zu früh das alte Laub abgenommen oder in der Wiese/Rasen abgemäht, bevor die Zwiebel oder Knolle mit dem Einzug aller Nährstoffe fertig war. So fehlen Ressourcen für die Blütenbildung im kommenden Jahr.
    2. Vielleicht fehlen Nährstoffe im Boden (eher nicht relevant bei Zierlaucharten) oder durch eine reiche Vermehrung entsteht Konkurrenz um die verbliebenen Nährstoffe. Unter Laubbäumen und -sträuchern sollte durch den Laubabwurf eigentlich immer genügend Humusbildung vorhanden sein. Es könnte eher auf Freiflächen zutreffen. Grundsätzlich kannst du dann eine ganz dünne Lage Kompost vorsichtig oberirdisch einarbeiten.

Fazit:
Vielleicht passieren dir am Anfang Fehler… Aber aus Erfahrung kann man lernen und ich finde, man kann ruhig seine Eigenen machen. Manchmal entdeckt man so ganz Neues und andere Möglichkeiten. Ich glaube mit den Bedürfnissen und Standortansprüchen einzelner Arten im Kopf und dem Wissen, dass es lebendige Wesen sind, trifft man intuitiv richtige Entscheidungen. Also nur Mut!

 

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